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	<title>Entspannung | Herzsache</title>
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	<description>Wir bringen eine neue Kultur der Achtsamkeit in die Schulen &#38; Familien</description>
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	<title>Entspannung | Herzsache</title>
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		<title>&#8222;Als Mama ist man eben erschöpft&#8220; + Audio Version</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Feb 2024 08:53:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Miriam Stark erklärt wie man auch in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling als Mama voller Lust und Leichtigkeit leben kann.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://herzsache.jetzt/herz-verstand/erfahrungen/als-mama-ist-man-eben-erschoepft/">&#8222;Als Mama ist man eben erschöpft&#8220; + Audio Version</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://herzsache.jetzt">Herzsache</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #aaaaaa;">NEU für Dich: Hier kannst Du den gesamten Blog anhören. Gelesen von Dr. Miriam Stark.<br /></span></p>
<h3>Dr. Miriam Stark erklärt, wie man auch in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling als Mama voller Lust und Leichtigkeit leben kann.</h3>
<p>Die Klitoris ist ein wunderschöner 7-12cm großer Schwellkörper, der im Inneren unserer Vulva liegt. Von außen sichtbar sind lediglich ihre bezaubernde Spitze und Haube. Sie ist ein großartiges Organ, das von Mutternatur ausschließlich für das Empfinden sexueller Lust erfunden wurde. Großartig, oder? 1666 wurde bereits herausgefunden, dass ein Großteil des Klitoris-Körpers im Inneren der Vulva liegt. Dieses Wissen ging verloren. 1998 wurde sie letztendlich in Gänze identifiziert.</p>
<h3>Nein, das ist kein Tippfehler: 1998.</h3>
<p>Und es gibt heute immer noch medizinische Fachliteratur, die von der Klitoris als erbsengroßes Organ spricht. Sie ist eines der am schlechtesten erforschten Organe des menschlichen Körpers. Warum zum Teufel ist das so? Die Antwort ist simpel und schmerzhaft zugleich: Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft. Das ist nicht schön, aber das ist so. In dieser Gesellschaftsstruktur, die sich über viele hundert Jahre entwickelt, geformt und gefestigt hat, herrscht ein maskuliner Rhythmus.</p>
<h3>Es geht um Leistung, Wettkampf, Schnelligkeit, Kraft, Gewinnen und Gewinnmaximierung.</h3>
<p>Die Rolle der Frau ist in diesem Gefüge klar definiert: Sie soll mit leisten, mit ackern, mitarbeiten oder mütterlich sein, umsorgen, kümmern, kochen und nähren. Ich kenne keine Frau, die sich durch diese Rollenattribute vollständig abgebildet fühlt. Ja, wir sind mega leistungsfähig und können uns auch gut um andere kümmern, aber irgendwie ist da noch so viel mehr. Und irgendwie bleibt dieses So-viel-mehr regelmäßig auf der Strecke. Oft fühlen wir uns, als würden wir uns selbst nicht gerecht werden. Wir erkämpfen uns mit Ach und Krach Zeitfenster für ein bisschen Wohlfühl-Zeit mit uns, sind regelmäßig sterbensmüde und besiegeln diesen Zustand mit dem resignativen Mantra „Das ist so als Mutter“. Nö! Ist es nicht! Und muss, soll, darf nicht so sein! Wir dürfen uns voll und ganz erleben und spüren. Wir dürfen mit einem fluffigen Gefühl durch unser Leben gleiten und all unsere Eigenschaften, Facetten und Bedürfnisse ausleben!</p>
<h3>Klingt nach Disneyland auf LSD? Oder zu schön, um wahr zu sein?</h3>
<p>Pass auf, und jetzt kommt der Clou: Wir haben es selbst in der Hand, uns vom maskulinen Rhythmus zu verabschieden und unseren Eigenen zu leben. Say whaaat?!<br />Jup. Let me explain: Logischerweise wird in einem Patriarchat, das der Frau einen gewissen Platz zugeteilt hat, kein Wissen darüber öffentlich und regelmäßig (z.B. in der Schule) vermittelt, welchen eigenen Rhythmus sie hat oder dass sie ein Organ hat, welches ausschließlich zum Lustempfinden da ist. Genau dieses Wissen würde sie ja bestärken, eigensinnig, unabhängig und dadurch weniger lenkbar machen und das möchte Mann nicht.<br />Doch das Wissen ist in unserer Infociety natürlich da und zugänglich.</p>
<h3>So, listen up: Unser weiblicher Rhythmus entspricht unserem Menstruationszyklus.</h3>
<p>Und bevor jetzt jede schwangere und stillende Frau abschaltet, let me blow your mind: Du kannst Deine Zyklusphasen auch spüren, wenn Du auf Grund von Schwangerschaft oder Stillzeit nicht blutest. Aber zurück zum Zyklus: Dieser ist in vier Phasen unterteilt: 1. Die Phase nach unserer Menstruation (prä-Ovulationsphase oder Follikelphase), 2. die Phase des Eisprungs (Ovulationsphase Phase), 3. die fälschlicherweise verhasste Phase vor der Menstruation (prämenstruelle Phase) und die fast schon tabuisierte Phase des Blutens (menstruelle Phase). In jeder Phase sorgen unsere wunderschönen perlfarbenen Eierstöcke dafür, dass verschiedene Hormone in unserem Körper ausgeschüttet werden. Östrogen, Testosteron und Progesteron sind dafür verantwortlich, dass wir in jeder Phase unterschiedliche Bedürfnisse, Fähigkeiten und Superkräfte haben.</p>
<h3>Testosteron und Östrogen machen uns leistungsfähig, loving and caring.</h3>
<p>Das Progesteron ist das Nestbau-Hormon, es sorgt dafür, dass wir uns in uns kehren und uns eher zurückziehen wollen. Die meisten Frauen erleben besonders die Phasen 3 &amp; 4 als herausfordernd und mögen sich dann nicht. Quelle surprise!<br />In den Phasen 1 &amp; 2 entspricht unsere hormonelle Konstitution exakt dem, was gesellschaftlich von uns erwartet wird und wir können abliefern, also sind alle zufrieden und glücklich. Aber in Woche 3 möchten unser Rhythmus und unser Körper etwas, das gesellschaftlich nicht vorgesehen ist:</p>
<h3>Wir wollen uns um uns selbst kümmern! Maskuliner Großalarm bricht aus!</h3>
<p>In der 3. Phase unseres Zyklus war unser Körper eigentlich bereit dafür schwanger zu werden, also einen ganzen Menschen zu produzieren, und stellt nun aber fest, dass die Vorbereitungen, gelinde gesagt, für den Arsch waren. Das ist ne Menge überschüssige Energie, die da in uns rumwabert und wenn wir damit nichts anstellen, z.B. ein Bild malen, mit Ton rummatschen, tanzen, verrückte Dinge kochen oder backen oder worauf wir sonst so Lust haben, dann passiert was? Wir werden verrückt. Die überschüssige Energie steigt uns zu Kopf und der fängt an uns die wildesten Verschwörungstheorien über unsere Partner, Kollegen, Vorgesetzte oder den Postboten zu erzählen. Manche von uns werden auch zu einer Art emotionalem Dampfkessel, der bei der leisesten falschen Berührung mit all der überschüssigen Energie in die Luft fliegt und sich in Wut oder Tränen ergießt. Oft finden wir das rückblickend und heimlich dann selbst unangenehm, besonders weil wir damit ein Stigma bestätigen, das uns die patriarchale Gesellschaft gerne auferlegt:</p>
<h3>„Boa, ist die anstrengend, die bekommt ihre Tage!“ oder sowas wie „Die hat ein Ei am Wandern!“</h3>
<p>In einem zyklusorientierten Leben, weißt Du, wann Du in Phase 3 ankommst und kannst Dir Deine Termine und Verabredungen entsprechend Deiner Bedürfnisse legen. Du weißt, dass Du in der Zeit eigentlich immer super Lust darauf hast, mit Deinem Mann auszugehen? Super, buch schon mal den Babysitter. Du weißt, dass Du in dieser Zeit in Ruhe gelassen werden willst und mit der Spotify-Best-of-Divas-Playlist vor Dich hin zeichnen möchtest? Großartig, kommuniziere das in Deiner Familie und plane Dir Dein Zeitfenster genau dafür ein.</p>
<h3>Kommen wir abschließend zum alles entscheidenden Fehler, den wir Frauen regelmäßig begehen,</h3>
<p>wenn wir unseren eigenen Rhythmus übertrampeln: das Übergehen der Phase 4. Die Menstruation der Frau ist seit Jahrhunderten völlig tabuisiert. Die Hygiene-Artikel-Industrie wirbt damit, dass Du mit Menstruations-Produkten ein „sauberes“ und „geschütztes“ Gefühl erreichen kannst und vor dem „gefährlichen Auslaufen sicher bist“. Aber wer sagt denn, dass Menstruation unhygienisch ist? Warum brauche ich überhaupt einen HYGIENE-Artikel? Und wieso ist Auslaufen gefährlich? Und wovor zur Hölle muss ich mich schützen?</p>
<h3>Die Superkräfte, die unserer Menstruationszeit innewohnen, sind gigantisch:</h3>
<p>Vorausgesetzt wir geben uns den Raum diese Zeit voll ausleben zu dürfen. Dann brauchen wir nicht viel dafür tun und befinden uns in einem natürlichen, meditativen Zustand. Wir können uns mit Leichtigkeit mit unserer eigenen inneren Weisheit und Intuition verbinden und so eine sichere Basis in uns aufbauen, die uns den Rest des Monates fluffig, wie auf einer Wolke trägt. Ganz nebenbei haben wir die geniale Chance, uns von allem, was wir im letzten Monat nicht so toll fanden, zu verabschieden und alles Negative loszulassen. Klingt zu esoterisch? Gut, dann so: Unser Körper ist durch die Loslösung des Endometriums in der Lage sich von Giftstoffen und anderem unbrauchbaren monatlich zu lösen und sich so selbst zu reinigen. Geil, oder?</p>
<h3>Aber leider zelebrieren die Wenigsten von uns ihre Menstruation.</h3>
<p>Nur wenige von uns sind stolze und glückliche Besitzer*innen von Freebleeding-Underwear (wie z.B. Koramikino), decken sich mit ner Tafel Schokolade und Frauentee ein und fühlen genussvoll hin, wie unser Uterus vor sich hinarbeitet. Stattdessen korken wir uns mit OBs oder Menstruationstassen zu, schauen, dass wir auslaufsicher sind und schlucken Dolormin, damit wir nicht spüren, wie unser Körper uns eigentlich darauf aufmerksam macht, was er braucht: nämlich RUHE! Wenn wir uns jedoch den Raum dafür nehmen, ein bis zwei Tage mit uns in Ruhe auszuruhen, dann passiert etwas Magisches: Unsere Kinder wissen, dass Mama heute nur ganz ruhig mit ihnen spielt, unsere Partner übernehmen den Löwenanteil der Haushaltsarbeit, eine Freundin geht mit den Kindern spazieren, &#8211; kurz gesagt:</p>
<h3>Wenn wir uns ein bis zwei Tage im Monat komplett freischaufeln von allen To-Dos, Verpflichtungen und uns erlauben einfach nur zu sein, dann, ja dann bedankt sich unser Körper bei uns mit einer fetten Ladung Energie, die uns fluffig durch den nächsten Zyklus trägt.</h3>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>Endlich!</span></p>
<p><span>Das geballte, wertvolle, köstliche Wissen zum Zyklus! Du erfährst im neuen Buch von Dr. Miriam Stark, wie Du seine Hinweise (PMS &amp; co.) aus psychologischer Perspektive verstehen und seine Superkräfte für Dich, Deine Arbeit, Deine Familie, Deine Beziehung oder Deine therapeutische/medizinische Praxis nutzen kannst.</span></p></div>
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				<a href="https://tacheles-beratung.de/produkt/natural-flow-taschenbuch/" rel="nofollow noopener" target="_blank"><span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="314" height="98" src="https://herzsache.jetzt/wp-content/uploads/2019/06/HierEntdecken_Button-2.png" alt="" title="" srcset="https://herzsache.jetzt/wp-content/uploads/2019/06/HierEntdecken_Button-2.png 314w, https://herzsache.jetzt/wp-content/uploads/2019/06/HierEntdecken_Button-2-300x94.png 300w" sizes="(max-width: 314px) 100vw, 314px" class="wp-image-847" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><span>Über die Autorin Dr. Miriam Stark:</span></h2>
<p>In meinen Coachings unterstütze ich Menschen mit einem Menstruationszyklus (also Frauen, Transmänner, nichtbinäre, queere und intersex Personen) dabei ihre ganz persönlichen Bedürfnisse kennenzulernen. Gemeinsam kreieren wir den Raum in ihrem Leben, den es braucht, um diese individuellen Bedürfnisse ausleben zu können und so in das fluffige Lebensgefühl zu kommen, das wir alle verdienen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Oft leiden meine Klient*innen unter dem Gefühl ein Leben zu führen, dass von ihren Kindern, ihren Partner*innen, Kita- oder Schul-Terminen und ihren Jobs bestimmt wird, aber eben nicht von ihnen selbst. In unserer gemeinsamen Arbeit, unterstütze ich sie dabei genau das zu ändern, sich ehrlich die Frage zu beantworten “Wie will ICH eigentlich leben?” und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass genau dieser Wunsch Realität wird. Du willst das auch? Wenn Du Lust hast mehr über meine Arbeit und das zyklusorientierte Leben zu erfahren, dann melde Dich gerne unter <a href="mailto:stark@tacheles-beratung.de">stark@tacheles-beratung.de</a></p>
<p>Bis dahin, bleibt gesund und genießt von Zeit zu Zeit dieses großartige Organ, das uns ausschließlich zum Lustempfinden geschenkt wurde (-;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_testimonial et_pb_testimonial_0 clearfix  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_light et_pb_testimonial_no_image">
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_testimonial_description">
					<div class="et_pb_testimonial_description_inner"><div class="et_pb_testimonial_content"><p>Und denkt daran: Jede weibliche Facette, die Ihr in Euch fühlt, ob spielerisch-agil, genuss- und liebevoll, kreativ und dunkel oder mystisch und weise &#8211; All diese Seiten dürfen da sein und sind wunderschön!</p></div></div>
					
					<p class="et_pb_testimonial_meta"></p>
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		<title>Achtsamkeit im Unterricht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 14:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsam leben]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3589167068/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3589167068&amp;linkCode=as2&amp;tag=herzsache2019-21&amp;linkId=b089a7a5cf86c6914053c019753e113b" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">HIER kannst du das Buch bestellen!</a></p>
<p>Ein Gastartikel von Alexandra Andersen</p>
<h2>Wenn ich zurückblicke auf die vergangenen fünfzehn Jahre und das,</h2>
<p>was sich in meinem Leben entwickelt hat und welche Wege sich eröffnet haben, dann bin ich unendlich dankbar und fühle mich bereichert durch viele Begegnungen mit Menschen, die mich durch ihre Arbeit inspiriert und durch ihre authentische und begeisternde Art motiviert haben.</p>
<h2>Hauptberuflich bin ich Lehrerin an einem Würzburger Gymnasium.</h2>
<p>Diese Arbeit erfüllt mich sehr. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Unterricht zu gestalten und dabei voneinander zu lernen, macht mir große Freude.</p>
<p>Viele Jahre hatte ich die Aufgabe als Vertrauenslehrerin meiner Schule inne, wodurch mir einmal mehr klar wurde, wie wichtig eine achtsame und bewusste Kommunikation ist. Die Macht der Worte ist so groß und wir können niemals erahnen, wieviel Gutes wir mit unseren Worten erschaffen können und wieviel Leid ebenfalls durch sie entstehen kann. Viele Weiterbildungen und Ausbildungen im Bereich der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg haben mir auf diesem Gebiet sehr weitergeholfen und mich dazu gebracht, mich selbst mitzuteilen, sodass ich mich gehört fühle und in einen achtsamen Dialog eintreten kann, falls es nicht so ist. Genau diese Achtsamkeit der Worte wurde bald zu einer Haltung, die letztlich in alle Bereiche meines Lebens mit hineinspielte. Und so ergab sich eins ins andere. Zur GfK kamen Ausbildungen am PHI im Bereich Klangschalen in der Schule, Ausbildungen in Tibetischen Heilyoga sowie MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) und eigene Retreat-Erfahrungen (Vipassana, Metta, Zen).</p>
<h2>So entwickelte ich 2017 an meiner Schule das Konzept „Lernen mit Achtsamkeit“,</h2>
<p>das ich seit 2019 in Form einer Lehrerfortbildung auch weitergebe.</p>
<p>Die Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Eltern und Kolleginnen und Kollegen zeigen mir, dass es Sinn macht, dran zu bleiben und genau diesen Weg zu gehen und mit Geduld und großer Akzeptanz für das, was ist, und auch mit Neugierde für all das, was entstehen mag, dabei zu sein.</p>
<h2>All das hat mich letztlich dazu bewogen, ein Buch zu veröffentlichen,</h2>
<p>das beispielhaft zeigt, wie und mit welchem Inhalt Achtsamkeitsstunden an Schulen umgesetzt werden könnten. Der Cornelsen-Verlag ließ sich auf mein Angebot ein und unterstützte mich bei meinem Vorhaben. Ich kann das Buch allen Pädagoginnen und Pädagogen ans Herz legen, wenn sie sich mit einer achtsamen inneren Haltung auf das Abenteuer „Achtsamkeit im Unterricht“ einlassen wollen. Es enthält ausführlich ausgearbeitete Unterrichtsstunden mit dem dazugehörigen Material sowie Audiodateien mit den Anleitungen der Achtsamkeitsübungen. Die Hürde, sich der Thematik zu widmen und es auszuprobieren, ist auf diese Weise sehr niedrig gehalten. Dadurch möchte ich alle Kolleginnen und Kollegen motivieren, den ersten Schritt zu tun, um Achtsamkeit in die Klassenzimmer zu tragen, und sich gleichzeitig auch immer weiter der eigenen Achtsamkeit zu widmen. Denn letztlich können durch die Übungen nicht nur die Schülerinnen und Schüler profitieren, wenn sie sich darauf einlassen, sondern auch die Lehrerinnen und Lehrer. Ich lade Sie von Herzen ein, es auszuprobieren und zu erleben, welchen Mehrwert es haben kann, wenn der Unterricht mit einer Achtsamkeitsübung beginnt.</p>
<h2>Gern lasse ich Sie hier an einigen Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen teilhaben:</h2>
<ul>
<li><em>„Es ermöglicht mir einen ruhigen Einstieg in die Unterrichtsstunde.“</em></li>
<li><em>„Ich habe Freude daran, die Übungen mit den Schülerinnen und Schülern in der Klasse durchzuführen.“</em></li>
<li><em>„Durch die Übungen entsteht eine gute Atmosphäre und ein Gemeinschaftsgefühl in der Klasse.“</em></li>
</ul>
<h2>Und das sind die Aussagen aus der Handschrift von Schülerinnen und Schülern, wenn sie nach der 5. Klasse auf das Achtsamkeitstraining zurückblicken:</h2>
<ul>
<li><em>„Ich habe gelernt, wie man runterkommt und sich konzentrieren kann. Dass man sich bewusst geworden ist, was in einem vorgeht, wenn man z.B. sauer oder wütend ist und gelernt hat, wie man damit umgeht.“</em></li>
<li><em>„Vor Prüfungen mache ich die Übungen und sie helfen mir, dass ich mich beruhige. Am Anfang der Stunde beruhigt es mich und ich kann mich besser konzentrieren.“</em></li>
<li><em>„Man lernt, wie man mit seinem Körper gut umgehen kann. Man entspannt sich und bekommt neue Energie für den Tag.“</em></li>
</ul>
<p>Somit wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs, immer wieder den nötigen achtsamen Atemzug, der Sie zu sich selbst zurückholt, Ihnen Kraft und Gelassenheit schenkt und somit das Leben bunt und vielfältig macht.</p>
<h2>Alexandra Andersen</h2>
<p><img decoding="async" class="wp-image-9417 size-medium alignleft" src="https://herzsache.jetzt/wp-content/uploads/2020/10/Blogartikel-Bild-Alexandra-300x300.jpeg" alt="" width="300" height="300" />Alexandra Andersen, Gymnasiallehrerin, verheiratet und Mutter zweier Töchter, eigene Konzeption von „Lernen mit Achtsamkeit“ für weiterführende Schulen, Autorin („Achtsamkeit im Unterricht“, Cornelsen-Verlag), zertifizierte MBSR-Lehrerin (IAS), Lu Jong Lehrerin zertifiziert durch Lama Tulku Lobsang, Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation nach M.B. Rosenberg, Peter Hess®- Klangmassagepraktikerin sowie Peter Hess®-Klangexpertin Schule, Aroha-Mastertrainerin nach Bernhard Jakszt. Meditationspraxis: Vipassana, Metta, Zen.</p>
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<p><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3589167068/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3589167068&amp;linkCode=as2&amp;tag=herzsache2019-21&amp;linkId=b089a7a5cf86c6914053c019753e113b" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">HIER kannst du das Buch bestellen!</a></p></div>
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