Gewaltfreie Kommunikation

Was ist Gewaltfreie Kommunikation? – Welche Ziele hat sie?

„Willst du Recht haben oder glücklich sein? Beides geht nicht!“

M. B. Rosenberg

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist ein Ansatz, der von M. B. Rosenberg Anfang der 70er Jahre entwickelt wurde und inzwischen weltweit verbreitet und anerkannt ist. Respekt, Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen machen diese innere Haltung aus und stehen im Mittelpunkt der Gesprächsführung. Auf den Grundlagen der sogenannten vier Schritte (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte) ermöglicht das Modell, im Gespräch dem Gegenüber in einer wertschätzenden und empathischen Haltung zu begegnen. So kann eine neue Qualität des Kontaktes gerade auch in schwierigen Situationen ermöglicht und aufrechterhalten werden.

„Was andere sagen oder tun, mag ein Auslöser für unsere Gefühle sein, ist aber nie ihre Ursache.“

M.B. Rosenberg

Es geht dabei nicht darum, nett zu sein, sondern klar und echt. Hier wird nichts verschleiert oder aus Freundlichkeit und Rücksicht verschwiegen, sondern die eigenen Bedürfnisse, Werte und Wünsche werden offen angesprochen und vertreten, ohne sie auf Kosten anderer durchzusetzen. Dazu braucht es die Fähigkeit, dem Gegenüber so zuzuhören, dass es gelingt, die Bedürfnisse hinter seinen Worten zu verstehen.

Wer nicht nur weiß, was er will, sondern auch, was er braucht, kann gezielt, bewusst und flexibel für seine Bedürfnisse eintreten. Und wer versteht, was der andere braucht, macht die Tür auf für nachhaltige Lösungen.

„Ich weiß nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe.“

Paul Watzlawick

Die innere Haltung der Achtsamkeit verbunden mit einem bewussten Umgang mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen ermöglicht neue Chancen und Perspektiven.

Wie kannst du auch in herausfordernden Situationen empathisch reagieren und dich selbst dabei nicht aus dem Blick verlieren? Du lernst sehr praktisch anhand konkreter Übungen, was Empathie im Sinne der GfK ist und was nicht. Außerdem erfährst du Möglichkeiten, wie du eine empathische Vermutung äußern kannst und so dein Gegenüber unterstützt, das auszudrücken, was wirklich los ist. Dabei begleitet dich sowohl das Vier-Ohren-Modell als auch die vier unterschiedlichen Arten des Kommunizierens.

„Es ist leichter, starke Kinder aufzubauen,
als gebrochene Menschen zu reparieren.“

Frederick Douglas

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