„Mama, was bedeutet das: Holy Shift?“ fragt mich meine Tochter als ich das erste Mal meinen neuen Hoodie trage.
Ich liebe meinen neuen Pullover. Heiliger Wandel statt holy shit, das ist mein Humor. Ihre Frage lässt mich tiefer darüber nachdenken. Hier also meine Antwort an sie: Der holy shift ist etwas, dass unser Leben wieder in einen ruhigeren, entspannteren, angebundeneren und liebevolleren Zustand bringen wird. Es wird leichter, heller und fröhlicher sein. Und mit viel mehr Liebe.

Aber wie? Wie bekommen wir das hin, diesen holy shift, der nun in aller Munde ist?

Ich glaube es bedarf: Ruhe, Achtsamkeit, Liebe, Verbundenheit und Anbindung als Weg zum bewussten Sein. Der Weg dahin aber ist nicht heilig im Sinne von still und leise und halleluja, sondern voller Tiefen und laut und mit dem Mut verbunden, sich selbst zu zeigen und zu fühlen, was ist.

Und wieso ist es so wichtig?

Diese Zahlen z.B. sprechen für sich: Deutschland befindet sich in einer Burn out Epidemie. Mittlerweile sind die Betroffenen immer jünger – bereits Schulkinder. Keine Zeit mehr inne zu halten. Keine Zeit mehr zu reflektieren. Offline ist uncool. Aber Online bedeutet erwiesenermaßen mehr Stress und keine Zeit, um miteinander wirklich in Kontakt zu gehen. Und mit sich selbst.

Und dabei ist unsere Möglichkeit der Verbindung und unser Bewusstsein so unendlich groß.

Kennst du das, du sitzt am anderen Ende der Welt und kannst spüren, wenn es einem Lieben von dir nicht gut geht? Ist das nicht unglaublich? Zu was wir in der Lage sind?

Wir haben ein enormes Potenzial.

Für mich startet der holy shift mit dem Fühlen. Wenn wir uns erlauben zu fühlen, dann schaffen wir die Voraussetzung für Liebe und Verbundenheit. Und alles gehört dazu. Alles Negative ist genauso heilig wie das Positive. Es gehört dazu. Und es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu meinem holy shift. Denn nur, wenn wir uns mit diesen schweren und tiefen Dingen auseinandersetzen, sie spüren, annehmen, auflösen – werden sie gehen können und Platz für das Neue machen können. Dieser Teil der Selbsterkenntnis ist unumkehrbar.

Mein holy shift führt mich also zuerst in die Tiefe.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Stille und Achtsamkeit wieder zu kultivieren, ohne den ersten Anflug davon über mein Smartphone wegzuwischen. Oder mit einer Tafel Schokolade einzuatmen. Oder am Computer sitzend abzuarbeiten. Stattdessen sollten wir die Freundschaft zu unserer Achtsamkeit pflegen und verfeinern und dadurch auf eine höhere Stufe bringen. Die Stille und der Raum der durch Achtsamkeit entsteht, schenkt uns Tiefe und Verbundenheit. Überaus wichtige, menschliche Potentiale.

Aber wer kennt es nicht: Konsum, um die innere innere Leere zu stopfen. Online, Rauchen, Alkohol, Essen, shoppen, arbeiten – all das soll unsere innere Leere füllen. Aber funktioniert das? Den Schmerz und die Leere nicht spüren zu müssen durch den Konsum, macht sie nicht weg, sie sind nur diesen Moment nicht mehr zu spüren. Allerdings wirken sie in der Tiefe weiter.

Auch die Verbundenheit zur Natur,

in der wir als Menschen jahrtausendelang gelebt haben, ist mit der Zeit immer weniger geworden. Und sie ist so heilsam. Und in der Verbundenheit zur Natur, gehen wir automatisch besser mit ihr um. So ist die Zuwendung zur Natur also für mich und für die Welt heilsam. Holy shift.

Ebenso die Verbindung zu Kultur, Kunst – zu unserer Kreativität.

Unsere Seele möchte sich ausdrücken in ihrem Schmerz, ihrer Freude. In meinen LIEBLINGSFACH Kursen steht immer ein kreativer Teil an. Die Kinder verleihen ihrer neuen Erfahrung, ihrem Gefühl dazu, einem Gedanken, denn sie nicht greifen können, einem Gefühl durch eine kreative Arbeit Ausdruck.

In meiner Arbeit, meinen Konzepten, meinem Tun geht es mir darum, meine Erkenntnisse auch für andere einzusetzen. Die Zauberkräfte habe ich vor vielen Jahren selbst gebraucht. Also habe ich sie in mir wieder entdeckt und benannt. Und auf verschiedene Arten an dich und viele andere Menschen weitergegeben. Die Achtsamkeit hat damals mein Leben gerettet. Heute erinnern sich durch unsere Kurse und Bücher so, so viele Menschen an ihre eigenen Zauberkräfte. Holy shift.

Gemeinsam – ist das neue Zauberwort

Jetzt stehen wir an dem Punkt, an dem nicht nur Einzelne, sondern große Teile der Gesellschaft diesen Wandel mitgestalten dürfen. Denn, wenn wir uns zusammentun, gemeinsam diesen Wandel gestalten, dann sind wir stark. Oder wie Rising Appalachia sagen würde:

Put us all together we’ll make a mighty roar.

Und das Schöne ist, dann ist auch unser Leben erfüllter, zufriedener, liebevoller. Sind wir nicht alle auf der Suche danach?

Also ich bin dabei. Beim holy shift. Machst du mit? Gehen wir gemeinsam?

Tina

Aufgeregtes P.S. Schon ganz bald wird es übrigens ein neues Angebot von mir geben. Ein holy shift für Familien. Crazy shit – holy shift sozusagen. Ich freu mich dir ganz bald mehr darüber erzählen zu können. 🙂

Wenn du mit deinen Kindern/deiner Familie jetzt direkt auch so richtig holy-shift-mässig loslegen möchtest, lege ich dir mein Buch ans Herz. https://herzsache.jetzt/shop/mitmach-buch/

Hier gibt es den coolen holy shift hoodie.